Zwangsarbeit mit Todesmarsch


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Zwangsarbeit mit Todesmarsch

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"Zwangsarbeit mit Todesmarsch zur Zeit des Nationalsozialismus" , großformatige Dokumentation DIN A 4, nach einem Tagebuch des litauischen Zwangsarbeiters Lionginas Mikalauskas von     Gerhard Freund, Hardcoverbuch, 144 Seiten, über 190 Bilder und Dokumente, erschienen im November 2016 im Märchenstraßen-Verlag, ISBN 978-3-9816145-4-1. 

Mit seiner neuen Dokumentation „Zwangsarbeit mit Todesmarsch, Verfolgung und Ermordung zur Zeit des Nationalsozialismus“ geht Gerhard Freund ein Wagnis ein. Viele haben sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einfach nicht mit den Verbrechen auseinandergesetzt. Das war zunächst auch nicht verwunderlich! Kurz nach Kriegsende herrschte bitterste Not. Die Menschen hatten andere Probleme: Für sich und ihre Familien das Überleben zu sichern. Aber das gesellschaftliche Leben wandelte sich bis hin zum Wirtschaftswunder ab dem Ende der 50er Jahre. Allmählich befassten sich auch die Geschichtsbücher an Schulen mit der NS-Zeit!      

Während der Nürnberger Prozesse verurteilten die Siegermächte nur die Führungsriege des Hitler-Regimes. Mörder waren sie alle, die während des Nationalsozialismus Menschen umgebracht haben - ob groß oder klein! Zur Verantwortung wurden nur wenige von ihnen gezogen. Gerhard Freund zeigt anhand zahlreicher Bilder und Dokumente auf, dass der Arm des gut organisierten Verbrechens bis in die Kommunalpolitik reichte – auch in unsere Region. Nach so vielen Jahren sollte die Zeit endlich reif dafür sein, sich auch im kommunalen Bereich damit auseinanderzusetzen. Ausgrenzung und Ausländerhass dürfen keinen Platz in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben erhalten.

Die spannende und lesenswerte Dokumentation ist sehr empfehlenswert! 

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