Gunda von Savigny (1780 – 1863) auf einem Stuhl sitzend


Gunda von Savigny (1780 – 1863) auf einem Stuhl sitzend

Artikel-Nr.: Priv.Radierung Grimm 10

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Gunda von Savigny (1780 – 1863) auf einem Stuhl sitzend - Radierung von Ludwig Emil Grimm auf Büttenpapier, Stoll Nr. 60,   Bärenreiter-Einblattdruck Nr. 90, Handabzug von der Originalplatte um 1856, Größe B150 x H232 mm – vom Maler signiert mit „Gunda von Savigny – in Landshut 1808 ad viv.

Gunda von Savigny war die Frau von Friedrich Carl von Savigny und die Schwester von Bettine von Arnim geb. Brentano. Friedrich Carl von Savigny (1779 – 1861) war nicht nur Rechtsgelehrter und preußischer Justizminister, als Professor u. a. an der Universität Marburg war er auch Lehrer und späterer Freund der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm. Als Gönner von Ludwig Emil Grimm vermittelt er diesen an die Münchner Akademie der Künste und finanzierte seine Ausbildung. Bettine von Arnim (1785 – 1859) Schriftstellerin und Schwester von Clemens Brentano heiratete 1811 den Dichter Achim von Arnim. Sie war die Tochter von Maximiliane, geb. La Roche, der Jugendliebe Goethes. Bettine von Arnim wurde in ihrer Epoche besonders durch ihre Briefdichtungen bekannt.

Ludwig Emil Grimm zeichnete sie zwar während seines Aufenthaltes in Landshut 1809, da er die Originalplatte ohne Landschaft im Hintergrund aber 1809 aus Kostengründen abgeschliffen hatte, um neue Radierungen zu fertigen, radierte er abermals, aber erst 1856 Gunda Savigny. Dieses Mal mit der Landschaft um das Hofgut Trages bei Gelnhausen, auf dem sie später wohnte.

Zustand: einwandfrei                                                                                 

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